Manchmal klang es wie „nicht geprobt“, manchmal wie noch „nie gespielt“, manchmal einfach nur wie schiefe Schrammel-Mugge. Doch das alles zählte wieder einmal nicht. Denn wenn die Eagles of Death Metal spielen, dann ist Party angesagt. So war es auch am 3. Juni in der Spandauer Zitadelle.
Und auch Sänger Jesse „The Devil“ Hughes war am Anfang wieder einmal überhaupt nicht zu verstehen. Und seine Soli klangen auch diesmal wieder wie mal eben hingeklimpert. Aber das ist ganz egal, das gehört bei denen dazu. So muss Rock´n´Roll klingen und aussehen. Es war wieder einmal einfach nur eine schaurig schiefe schöne Schrammel- und Tanz- und Mitklatsch-Party.
Besonders schön, und für mich zum ersten Mal, war dieses Mal der Ort des Konzertes – die Spandauer Zitadelle. Einfach nur herrlich da oben. Gute Kulisse, akzeptable Bierpreise, zuvorkommender Service.
Höhepunkt für mich an jenem Abend natürlich Queens Of The Stone Age. Die Jungs um Sänger uns Frontmann Josh Homme lieferten wie gewohnt ihre Hammer-Show. Ohne Mätzchen, ohne Schickimicki. Das neue Album plus die meisten ihrer Hits.
Um dem Ganzen noch einen drauf zu setzen, waren die besten Freunde aus der alten Heimat Erfurt mit dabei. Da konnte also gar nichts schief gehen und es ging auch nicht. Bis auf einen gebrochenen kleinen Zeh. Aber den nehm ich für diesen Abend gern in Kauf.
Josh Homme und seine Jungs aus der letzten Reihe gehört und betrachtet






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