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Grillsaison, aber bitte mit Fleisch

19. Februar 2008 · Kommentar schreiben

Sie kommt näher. Ich spüre es. Ich sehe es. Am Morgen, wenn es es schon hell ist auf dem Weg zur Arbeit. Am Nachmittag, wenn die Sonne immer später die Stadt gen Westen verlässt. Sie kommt nun wirklich näher. Die Grillsaison. Für Kölner ist der Karneval die fünfte Jahreszeit. Für uns Thüringer (auch wenn wir in Berlin leben) ist die Grillsaison die einzig wahre Jahreszeit.

Denn während der Grillsaison ist die Welt in Ordnung. Man kann draußen sitzen, der Duft von gegrillten original Thüringer Rostbratwürsten zieht durchs ganze Land. Am Morgen frisch vom Fleischer gestopft, am gleichen Abend auf dem Holzkohlegrill. Das ist das Leben. So muss es sein. Aber bitte mit Fleisch.

Denn es soll auch ohne gehen. Behauptet man. Nichts gegen Vegetarier. Aber es gibt Grenzen. Und die sind überschritten. Denn sie wissen nicht was sie tun. Sie braten Gemüse und nennen es Fleisch. Sie grillen Tofu und schreiben Steak darauf. Sie essen vegetarische Cevapcici. Das ist krank.

Warum bleiben sie nicht bei ihrem Gemüse? Und Obst? Und Getreide? Ich esse doch auch kein Steak, das nach Müsli schmeckt. Nein. Bei den Veggies muss es aber aussehen wie Fleisch, schmecken wie Fleisch. Hauptsache es ist keins drin. Dazu fällt mir nichts mehr ein. Außer der Lieblingswitz eines Thüringer Freundes. Warum essen Veganer kein Huhn? Weil Ei drin ist.

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Sieht aus wie Fleisch, schmeckt wie Fleisch, ist aber keins drin

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