berlinpankowblogger

TextLiedPresse

4. Februar 2007 · Kommentar schreiben

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    Vielleicht gibt es ja doch einmal diesen einen Text. Jener Text, der mich seit Jahren um den Schlaf bringt. Die Wörter, die Sätze, die Zeilen, ja sogar die Absätze sind schon fertig im Kopf. Jahre schon arbeite ich mit diesem Text im Kopf. Ob beim Schreiben, beim Einsortieren von Bio- und Naturkostwaren (in meiner Ex-Firma) oder beim musizieren mit Freunden – er ist immer da und doch eben nicht. Ich weiß genau, an welchen Stellen die Zitate stehen, auf welcher Seite welches Thema genauer behandelt wird. Alles ist bekannt, alles, seit Jahren.

    Ein Lied

    Aber vielleicht ist es ja gar kein Text. Sondern ein Lied. Dieses eine Lied, dass mir seit Jahren in den Ohren liegt. Ich kenne die Harmonien für die Gitarre, die Soli für Violine und Mandoline, die zweite Stimme, den Satzgesang. Alles perfekt, alles fertig. Jedes Mal, wenn ich mit Freunden Musik mache, will es raus. Ein paar Akkorde hier, ein bißchen Geklimper da und dann fängt es an. Aber geht nicht weiter. Alle fragen: Was war das jetzt? Spiel doch mal weiter! Doch genau das geht eben nicht.

    Es ist eben ein TextLied. Oder für die Presse bestimmt. Ich weiß es nicht. Noch nicht. Aber ich spüre es genau: Es dauert nicht mehr lang.

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